EINLEITUNG

Applus+ verfügt für jede Inspektionsfragestellung über eine umfangreiche Palette an Werkzeugen und Techniken – von einfacher Stärkemessung bis zu vollautomatischen Inspektionen. Wir haben im ganzen Land Büros und können so Geräte kurzfristig mobilisieren, was eine zügige und rechtzeitige Reaktion gewährleistet.

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DIE Applus+ DIENSTLEISTUNGEN
Eine Ultraschallprüfung basiert auf Hochfrequenzschallenergie für Untersuchungen und Messungen. Eine Ultraschallprüfung eignet sich für dimensionale Messungen, Stärke- und Werkstoffcharakterisierung, Fehlererkennung und mehr.
 
Jüngst wurden in der Ultraschalltechnik mehrere Fortschritte erzielt, von der herkömmlichen Stärkeanwendung bis hin zu fortschrittlicheren Methoden, die verschiedene Modi beinhalten.
Applus+ RTD unternimmt große Anstrengungen, um neue Anwendungen und Technologien für die Ultraschalltechnik als Ganzes zu entwickeln und dabei bei aktuellen Branchenpraktiken und -methoden auf dem Laufenden zu bleiben.
 
Applus+ hat mehrere in der Branche führende Technologien für folgende Schlüsselanwendungen entwickelt:
  • RTD Vessel Scan: für Schweißnahtinspektionen in Druckbehältern
  • RTD RotoScan: für Stumpfschweißnahtinspektionen in neuen Rohren
  • Beetle: für Wandinspektionen in Speichertanks
  • Mapscan: für halbautomatische Korrosionsvermessung im Umkreis schwieriger geometrischer Verhältnisse
  • RTD LNG Scan: für Schweißnahtinspektionen in grobkörnigen Werkstoffen
  • Lorus: für Korrosion und Fehlerüberprüfungen in schwer zugänglichen Bereichen, wie Trägerkontaktflächen und Tankböden.
  • RTD IWEX: eine innovative, neue Vollvolumen-Präzisionsinspektionstechnologie
  • EMAT: für Korrosionsprüfungen und Stärkemessungen durch Beschichtungen hindurch oder bei hohen Temperaturen
  • PIT: ein Rohrleitungsinspektionswerkzeug für nicht molchbare Rohrleitungen (für jede Herausforderung justierbar)
 
Andere Ultraschallprüflösungen sind u. a. Flugzeitdiffraktion (TOFD), Guided-Wave-Ultraschalltechnik, ein phasengesteuertes Feld (Ultraschall). Diese werden in der heutigen Ultraschallprüfumgebung schnell zum Industriestandard.
 
ANWENDUNGSGEBIETE
Innerhalb verschiedener Branchen Qualität und Integrität zu gewährleisten, ist für den dauerhaften Erfolg eines Betreibers entscheidend. Schlüsselfertige Lösungen durch Ultraschalltechnik zu schaffen, ist eine realisierbare Lösung.
 
So erhalten die Betreiber die Einsichten, um in der heutigen alternden Infrastruktur Assets und Risiken effektiv zu verwalten. Ultraschallprüfungen eignen sich für jeden Punkt im Lebenszyklus einer Komponente, von der Inspektion von Platten, Schmiedeteilen, Gussteilen oder geschweißten Komponenten bis zur Korrosionsüberwachung bei laufendem Betrieb.
Ultraschallprüfungen finden sich in vielen Branchen, wie bspw.:
  • Lebensmittelverarbeitung
  • Papierherstellung
  • Produktion und Raffinierung von Öl und Gas
  • Stromerzeugung
  • Raumfahrt
  • Maritimer Bereich
 
IHRE VORTEILE
Vorteile von Ultraschall sind u. a.:
  • Die meisten Geräte sind heute halb- und oder vollautomatisch
  • Dauerhafte elektronische Aufzeichnungen der ausgeführten Inspektionen
 
Daraus resultierender, merklicher Anstieg bei der:
  •  Erkennungswahrscheinlichkeit
  • (POD)
  • Verbesserte Inspektionsintegrität
  • Fördert das Vertrauen in die Assets-Integrität und die Identifizierung des Unbekannten
 
 
 

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FORTGESCHRITTENE TECHNIKEN

Der automatisierte Ultraschall-C-Scan erstellt mittels Ultraschall und mechanisierten Scannern eine umfassende Ansicht des zu prüfenden Bauteils. Typische Grundrissdarstellungen werden auf farbkodierten Karten nach den im gesamten Inspektionsbereich ermittelten Stärken dargestellt. Kalibrierte Zweiachsen-Encoder liefern eine Maßstabskarte, um die Längen und Breiten der gefundenen Anzeichen zu messen.

Applus+ hat für EMAT-Inspektionen gemäß den geltenden Vorschriften bewährte und geprüfte Verfahren entwickelt. Unsere Techniker werden sowohl intern als auch extern in der Datenerfassung und -interpretation rigoros bewertet und geschult

Flugzeitdiffraktion (TOFD) wird meist mit „Phased-Array“-Anwendungen als schnelles Screening-Werkzeug zur Erkennung und Dimensionierung von Umfangs- und Axialschweißfehlern eingesetzt.

Beim TOFD-Setup werden zwei Wandler auf gegenüberliegenden Seiten des zu prüfenden Bereichs platziert. Die Schallwellen werden dann in einem der Bauteildicke entsprechenden Winkel in die Probe gebrochen.
 

IRIS (internes Rotationsinspektionssystem) lässt sich sowohl auf Eisen- und Nichteisenwerkstoffe, als auch auf nichtleitende Materialien wie Kunststoffe anwenden. Mit IRIS kann die Restwandstärke von Rohren exakt gemessen werden. Die IRIS-Inspektion ist genauer als andere Rohrinspektionsverfahren und hat den Vorteil, dass sie Informationen über die Geometrie von Defekten liefert. Lokale Defekte und Wandverluste auf beiden Seiten des Rohres können genau gemessen werden. Defekte unter Trägerplatten sind einschränkungsfrei messbar. Die bei der IRIS-Untersuchung verwendete Sonde besteht aus einem Zentriergerät, einem Ultraschallwandler und einem Drehspiegel. In dem in axialer Richtung montierten Schallwandler wird ein Ultraschallimpuls erzeugt, dann führt ein 45-Grad-Drehspiegel in der Sonde das Schallbündel zur Rohrwand. Anschließend erfolgt eine Ultraschallreflexion (Echo) an der Innen- und Außenwand des Rohres. Diese Echos werden reflektiert und dann von der Anlage verarbeitet. Die Zeit zwischen diesen beiden Echos repräsentiert die Wandstärke des Rohrs. Dank der bekannten Schallgeschwindigkeit im zu prüfenden Material lässt sich die Wandstärke berechnen. Der Sondenspiegel wird mit Wasser gedreht, das auch als Kopplung zwischen Aufnehmer und Rohrwand dient.  Mit einem Kalibrierstandard für das gleiche Material und die gleichen Abmessungen wie die zu untersuchenden Rohre wird das Ansprechverhalten des IRIS-Systems zur Vorbereitung der Prüfung kontrolliert. Die Rohre sollten ebenfalls auf ein akzeptables Maß gereinigt werden.
 

An verschiedenen Stellen einer Anlage können durch versteckte Korrosion Produkte freigesetzt werden. Diese Orte werden als "schwer zu inspizieren" bezeichnet und umfassen Geräte und Rohrleitungen, die teilweise vergraben sind, Boden-Luft-Grenzflächen, Beton-Luft-Grenzflächen, Rohrleitungen, die von einer Manschette oder Beton ummantelt sind, die als "Berührungspunkt" bezeichnete Schnittstelle zwischen Träger und Gerät sowie den kritischen Bereich innerhalb eines Lagertanks.  
  
Wenn das Gerät nicht angehoben, außer Betrieb genommen oder nicht geerdet wird, sind dem Besitzer/Benutzer bestehende Probleme meist nicht bewusst. LORUS (Long-Range Ultrasonics) kann äußere oder innere Korrosion in Eisen- oder Nichteisenwerkstoffen in einem Abstand von bis zu 90 cm zu erkennen - je nach Material und Oberflächenbeschaffenheit, Korrosion, Beschichtungen und Temperatur.